Habichtswalder Gipfeltour

Sehr anspruchsvolle Rundtour ab Kassel Hbf (barrierefrei) zu schönen Aussichten im Habichtswald. Wichtig ist ein Tourenrad mit bergtauglicher Schaltung, guten Bremsen und griffigem Profil.

Blick von den Helfensteinen Richtung Zierenberg: links am Horizont liegt der Bärenberg.
Blick von den Helfensteinen Richtung Zierenberg: links am Horizont liegt der Bärenberg.

Einfacher ist die Tour natürlich mit einem Pedelec. Aber auch dann ist die anspruchsvolle Runde nichts für Einsteiger! Aber Achtung beim Pedelec: Aufgrund der vielen Steigungen (1100 Höhenmeter)und der Streckenlänge von 60 km benötigen Sie unbedingt einen sehr großen Akku: mindestens 600 Wh. Besser ist aber, wenn man mehr als 600 Wattstunden (Wh) an elektrischer Energie mitführt. Wer ein Leihrad mit kleinerem Akku (z. B. 300 bis 400 Wh) ausleiht, sollte unbedingt einen vollen Reserveakku in der Packtasche dabei haben: Denn ein schweres Fahrrad fährt sich am Berg doppelt schwer! Und auch mit 600 Wh für dies gesamte Tour sollte man eher etwas sparsam in der elektrischen Unterstützung sein. Wer zwei sehr große Akkus mit z. B. zusammen 1000 bis 1200 Wh besitzt (also einen großen Reserveakku im Gepäck dabei hat) ist aber sicher mit genügend Kapazität für diese Tour gerüstet.

Die Tour



Vom Kasseler Hauptbahnhof geht es über den beschilderten Kassel-Edersee-Radweg über Vellmar und Ahnatal bis unterhalb des Hohen Dörnberg. Hier im Übergang vom Kassel-Edersee-Radweg zum Naturparkzentrum Dörnberg kurze Schiebestrecke. Lohnend vom Naturparkzentrum: zu Fuß auf die Helfensteine mit schöner Rundsicht. Nach einer rasanten Abfahrt nach Zierenberg geht es steil bergauf zum Bärenbergturm mit weitem Panoramarundblick (Abkürzung im Tal über den R4 möglich). Bei der Abfahrt bitte besonders auf Fußgänger Rücksicht nehmen.

Nun vom Bärenberg Übergang zum Burghasunger Berg mit Aussicht wir besteigen den Berg zu Fuß über den Klippenpfad im Südhang. Der Einstieg in den Klippenpfad ist bei Geo 51.32149/9.27313 zu finden. Am Pfadbeginn das Fahrrad abstellen und den Berg zu Fuß erklimmen. Oben eröffet sich ein netter Rundblick. Im Abstieg bietet es sich an, über die Treppe des Eselspfads an der Freilichtbühne abzusteigen. Über den Zufahrtweg der Freilichtbühne erreicht man dann wieder den Standort des Fahrrads am Einstieg in den Klippenpfad. Dieser kleine Bergspaziergang ist Teil der GPS-Spur. Hinweis: Leider hat es die Kartenbearbeitung in der ADFC Regionalkarte Kassel / Nordhessen 2014 nicht geschafft hier den Kartenentwurf (wie vorgesehen) präzise umzusetzen. Der Einstieg in den Klippenpfad wurde komplett falsch gelegt...

Ab Ehlen nun auf gröberem Schotter steil hinauf zum Hohen Gras. Mit 614 m ist die Erhebung sowohl der höchste Punkt im Habichtswald, wie auch der Stadt Kassel. Wer möchte kann sich hier in der Ausflugsgastromomie stärken. Der Turmschlüssel ist auf Nachfrage in der Gaststätte erhältlich (mäßige Ausblick vom Turm). Letzter Höhepunkt ist der berühmte Talblick am Herkules. Wer noch nicht auf dem Oktogon war, sollte sich das nicht entgehen lassen. Seit der Herkulessanierung kann man sogar bis in die Pyramide bis kurz unterhalb der Herkulesstatue aufsteigen. Abwärts in den Kehren am Herkules liegt sehr schlechter Asphalt. Durch Wahlershausen und den Vorderen Westen erreichen wir wieder die Kasseler Stadtmitte.

Radwanderkarte: ADFC-Regionalkarte Kassel / Nordhessen 1:7500 4. erweiterte Auflage 2014

Strecke: 59 km; rund 1100 Höhenmeter; kürzere Variante ohne Bärenberg bzw. Burghasunger Berg: 49 km mit rund 700 Höhenmeter

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